Orangen-Zimtsterne in Nahaufnahme mit weißer Glasur auf einem Holzbrett gestapelt. Die Zimtsterne sind mit glänzendem Zuckerguss verziert.

Orangen-Zimtsterne: Das Geheimnis des nicht-klebrigen Gusses

Als Food Content Strategist und leidenschaftlicher Bäcker liebe ich es, klassische Rezepte mit einem besonderen Twist zu versehen und vor allem, die kleinen Geheimnisse zu lüften, die den Unterschied zwischen „gut“ und „perfekt“ ausmachen. Heute tauchen wir ein in die Welt der Orangen-Zimtsterne, jene ikonischen Weihnachtsplätzchen, die mit ihrem unverwechselbaren Aroma die Herzen erwärmen.

Doch Hand aufs Herz: Wer kennt nicht das Dilemma eines klebrigen Zuckergusses, der an den Fingern kleben bleibt? Genau diesem Problem widmen wir uns heute, denn ich verrate Ihnen das ultimative Geheimnis für einen glänzenden, festen und absolut nicht-klebrigen Guss, der Ihre Orangen-Zimtsterne in wahre Kunstwerke verwandelt.

Der Zauber der Weihnachtszeit: Warum Orangen-Zimtsterne begeistern

Die Weihnachtszeit ist untrennbar mit dem Duft von Zimt, Gewürznelken und frisch gebackenen Plätzchen verbunden. Zimtsterne gehören seit Generationen zu den beliebtesten Klassikern der deutschen Weihnachtsbäckerei und repräsentieren für viele die Essenz der festlichen Jahreszeit.

Ihre filigrane Form und der würzige Geschmack machen sie zu einem Muss auf jedem Plätzchenteller. Doch es ist die Zugabe einer besonderen Zutat, die diese Sterne auf ein neues Niveau hebt und ihnen eine unwiderstehliche Frische verleiht.

Eine süße Tradition neu interpretiert: Die Rolle von Orange und Zimt

Traditionelle Zimtsterne basieren auf gemahlenen Mandeln, Zucker, Eiweiß und natürlich viel Zimt. Sie sind für ihre zarte Konsistenz und ihr intensives Aroma bekannt.

Die Orangen-Zimtsterne interpretieren diese Tradition auf wunderbare Weise neu. Der feine Abrieb von Bio-Orangenschale bringt eine spritzige, fruchtige Note ins Spiel, die perfekt mit der Wärme des Zimts harmoniert.

Orangen-Zimtsterne in Nahaufnahme, kunstvoll gestapelt und mit einer dicken Schicht weißer Glasur überzogen, die perfekt herunterläuft.

Diese Kombination schafft ein Geschmackserlebnis, das gleichzeitig vertraut und doch aufregend anders ist, und dem Gebäck eine ganz besondere Raffinesse verleiht.

Mehr als nur ein Keks: Das sensorische Erlebnis

Der Genuss eines Orangen-Zimtsterns ist ein Fest für alle Sinne. Schon beim Backen erfüllt ein betörender Duft von Zimt und frischen Orangen die Küche, der sofort Weihnachtsstimmung verbreitet.

Beim ersten Bissen spürt man die zarte, leicht chewy Textur der Mandelsterne, gefolgt von der knackigen Süße des Zuckergusses.

Das Aroma entfaltet sich dann vollends im Mund: die würzige Tiefe des Zimts trifft auf die helle, belebende Frische der Orange. Es ist ein Moment des puren, festlichen Genusses, der an Kindheit erinnert und gleichzeitig neue, wunderschöne Erinnerungen schafft.

Alle Zutaten im Überblick: Für perfekten Teig und makellosen Guss

Die Auswahl und Qualität der Zutaten sind entscheidend für den Erfolg unserer Orangen-Zimtsterne. Achten Sie auf hochwertige Produkte, denn sie sind die Basis für Geschmack und Konsistenz.

Für die himmlischen Sterne: Die Basis des Erfolgs

  • 250 g gemahlene Mandeln (ohne Haut): Sie bilden die Hauptmasse des Teiges und sorgen für die charakteristische, zarte Textur. Mandeln liefern nicht nur Geschmack, sondern auch eine wunderbare Saftigkeit.

  • 200 g Puderzucker: Dieser süßt nicht nur den Teig, sondern sorgt auch für eine feine Struktur, da er sich besser mit den Mandeln verbindet als Kristallzucker.

  • 1 Eiweiß (Größe M): Das Eiweiß dient als Bindemittel, das alle Zutaten zusammenhält und dem Teig seine Geschmeidigkeit verleiht. Es ist entscheidend für die Stabilität der Sterne.

  • 1 Teelöffel Zimt: Der Zimt ist das Herzstück des Aromas und bringt die klassische Weihnachtsnote in unsere Sterne. Achten Sie auf guten, hochwertigen Zimt, um das volle Geschmacksprofil zu gewährleisten.

  • Abrieb einer halben Bio-Orange: Dies ist unser Geheimnis für die fruchtige Frische. Verwenden Sie unbedingt eine Bio-Orange, da die Schale unbehandelt sein muss, um bedenkenlos verzehrt werden zu können und den vollen, unverfälschten Orangengeschmack zu liefern.

Das „Nicht-Klebrig“-Geheimnis: Zutaten für den perfekten Zuckerguss

Der Zuckerguss ist der krönende Abschluss und entscheidet maßgeblich über das optische Erscheinungsbild und die Haptik Ihrer Zimtsterne.

  • 150 g Puderzucker: Für den Guss ist gesiebter Puderzucker unerlässlich. Er sorgt für eine absolut glatte und klümpchenfreie Masse, die später schön fest wird.

  • 2-3 Esslöffel frisch gepresster Orangensaft (von der Bio-Orange): Auch hier kommt die Bio-Orange wieder zum Einsatz. Der frische Saft verleiht dem Guss nicht nur Geschmack, sondern auch die notwendige Flüssigkeit und Säure, die für die Konsistenz und den Glanz entscheidend ist.

    Verwenden Sie ausschließlich frisch gepressten Saft, um das beste Aroma und die beste Farbe zu erzielen.

Schritt für Schritt zu deinen meisterhaften Orangen-Zimtsternen

Folgen Sie dieser detaillierten Anleitung, um wunderschöne und köstliche Orangen-Zimtsterne zu zaubern.

Der Teig: So wird er geschmeidig und perfekt formbar

  1. Zutaten vermischen: In einer großen Schüssel die gemahlenen Mandeln, den Puderzucker, den Zimt und den Abrieb der Bio-Orange gründlich miteinander vermischen. Achten Sie darauf, dass sich alle trockenen Zutaten gut verbinden.

    Eine homogene Mischung ist die Basis für einen gleichmäßigen Teig und eine optimale Geschmacksverteilung.

  2. Eiweiß hinzufügen und kneten: Geben Sie das Eiweiß hinzu und vermischen Sie die Masse zunächst mit einem Löffel. Anschließend kneten Sie alles zügig mit den Händen zu einem glatten Teig.

    Es ist wichtig, den Teig nicht zu lange zu kneten, da sonst zu viel Öl aus den Mandeln austreten könnte, was den Teig ölig und schwer zu verarbeiten macht. Kneten Sie nur so lange, bis alles gerade eben verbunden ist.

  3. Teigruhe im Kühlschrank: Wickeln Sie den fertigen Teig fest in Frischhaltefolie ein und lassen Sie ihn für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen. Eine längere Ruhezeit von 2-3 Stunden oder sogar über Nacht ist noch besser.

    Diese Ruhephase ist entscheidend, da der Teig dadurch fester und stabiler wird, was das spätere Ausrollen und Ausstechen erheblich erleichtert und die Formstabilität der Sterne gewährleistet.

Formen und Backen: Knusprige Ränder, weicher Kern

  1. Vorbereitungen für das Backen: Heizen Sie den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vor. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus. Eine gute Vorbereitung sorgt für einen reibungslosen Ablauf.

  2. Ausrollen und Ausstechen: Nehmen Sie den gekühlten Teig portionsweise aus dem Kühlschrank und rollen Sie ihn auf einer leicht mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche etwa 0,5 bis 0,7 cm dick aus.

    Verwenden Sie eine Sternausstechform, um die Sterne sorgfältig auszustechen. Platzieren Sie die ausgestochenen Sterne mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech.

  3. Backen: Backen Sie die Zimtsterne im vorgeheizten Ofen für etwa 10-12 Minuten. Die genaue Backzeit kann je nach Ofen variieren. Achten Sie darauf, dass die Ränder leicht goldbraun, die Mitte aber noch weich ist.

    Ein zu langes Backen würde die Sterne austrocknen und ihre zarte Konsistenz beeinträchtigen. Sie sollen innen saftig und nur leicht gebacken bleiben.

  4. Auskühlen lassen: Nehmen Sie die gebackenen Sterne vorsichtig vom Blech und lassen Sie sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Heiße Plätzchen sind noch sehr empfindlich und könnten leicht brechen.

Der Game-Changer: Zubereitung des nicht-klebrigen Orangengusses

Hier liegt das wahre Geheimnis für einen makellosen Guss, der fest wird und nicht klebt.

  1. Puderzucker sieben: Während die Sterne abkühlen, bereiten wir den Zuckerguss vor. Sieben Sie die 150 g Puderzucker unbedingt in eine kleine Schüssel. Dieser Schritt ist absolut essenziell, um Klümpchen zu vermeiden und einen perfekt glatten Guss zu erhalten.

    Ungesiebter Puderzucker führt fast immer zu einem klumpigen Guss, der sich nicht schön verstreichen lässt.

  2. Orangensaft tröpfchenweise hinzufügen: Geben Sie nun den frisch gepressten Orangensaft tröpfchenweise zum gesiebten Puderzucker. Beginnen Sie mit 2 Esslöffeln und rühren Sie mit einem kleinen Schneebesen oder einer Gabel kräftig, bis eine homogene, dickflüssige Masse entsteht.

    Das schrittweise Hinzufügen des Saftes ermöglicht es Ihnen, die Konsistenz präzise zu steuern. Weniger ist hier oft mehr!

  3. Die perfekte Konsistenz finden: Der Guss sollte dick genug sein, um die Rückseite eines Löffels zu überziehen, aber noch fließfähig genug, um sich beim Bestreichen selbst zu glätten.

    Der Trick: Ist der Guss zu dick, geben Sie wirklich nur noch einen halben Teelöffel Orangensaft hinzu und rühren Sie erneut. Ist er zu dünn, rühren Sie noch einen Esslöffel gesiebten Puderzucker unter. Die Konsistenz ist der Schlüssel für das spätere Trocknungsverhalten und einen schönen Glanz.

    Ein zu dünner Guss wird niemals richtig fest, während ein zu dicker Guss schwer aufzutragen ist und unschön aussieht.

Das Finale: Glasieren und Trocknen für makellosen Glanz

  1. Glasieren der Sterne: Tauchen Sie die vollständig abgekühlten Zimtsterne mit der Oberseite vorsichtig in den vorbereiteten Zuckerguss. Alternativ können Sie den Guss auch mit einem kleinen Löffel oder einer Palette gleichmäßig auf den Sternen verstreichen.

    Lassen Sie überschüssigen Guss leicht abtropfen, um eine zu dicke Schicht zu vermeiden.

  2. Essenzielle Trocknungszeit: Setzen Sie die glasierten Sterne zurück auf das Kuchengitter und lassen Sie den Zuckerguss bei Raumtemperatur vollständig durchtrocknen. Dieser Schritt ist absolut entscheidend und darf nicht verkürzt werden!

    Je nach Luftfeuchtigkeit und Gussdicke kann dies 1 bis 2 Stunden dauern, manchmal auch länger. Geben Sie dem Guss ausreichend Zeit zum Trocknen! Nur so wird er fest, glänzend und absolut nicht-klebrig, was das Besondere an diesen Orangen-Zimtsternen ausmacht.

Experten-Tipps für die besten Orangen-Zimtsterne deines Lebens

Mit diesen zusätzlichen Tipps gelingen Ihnen Ihre Zimtsterne garantiert perfekt.

Als Nächstes

Nachdem Sie die süßen Orangen-Zimtsterne genossen haben, probieren Sie diese herzhaften Hähnchengerichte für eine vollständige Mahlzeit.

Was kommt als Nächstes?

Wenn Sie die süßen Aromen von Orangen und Zimt mögen, probieren Sie diese weiteren Gebäckrezepte.

  • Für noch mehr Zimtgenuss, probieren Sie saftige Karamell-Zimtschnecken, die mit ihrer weichen Konsistenz überzeugen.
  • Oder wie wäre es mit einem Frühstück, das nach Zimtschnecken schmeckt? Diese Zimtschnecken-Pancakes kombinieren beliebte Aromen in einer neuen Form.

Die Magie des Puderzuckers beim Ausrollen

Verwenden Sie zum Ausrollen des Teigs immer Puderzucker anstelle von Mehl. Mehl könnte den Geschmack und die Konsistenz des Teiges verändern und ihn beim Backen trocken machen.

Puderzucker hingegen verbindet sich unsichtbar mit dem Teig und verleiht ihm eine zusätzliche Süße, ohne die Textur zu beeinträchtigen. Es verhindert das Ankleben und sorgt für ein geschmeidiges Ausrollen.

Warum die Teigruhe im Kühlschrank unverzichtbar ist

Die Kühlzeit ist kein optionaler Schritt, sondern essenziell. Durch die Kälte wird der Teig fester und weniger klebrig, was das Ausrollen und Ausstechen der feinen Sternformen erheblich erleichtert.

Die Mandeln haben so auch Zeit, die Feuchtigkeit aufzunehmen, was die Konsistenz weiter verbessert und das Aroma intensiviert.

Die perfekte Backzeit: So bleiben sie saftig

Behalten Sie die Zimtsterne während des Backens genau im Auge. Sie sollen am Rand gerade eben leicht Farbe annehmen, aber in der Mitte noch weich sein. Sie festigen sich beim Abkühlen noch nach.

Eine zu lange Backzeit ist der häufigste Grund für trockene, harte Zimtsterne. Lieber eine Minute zu kurz als zu lang backen.

Bio-Orangen: Ein Muss für Aroma und Abrieb

Die Qualität der Orangen ist für den Geschmack Ihrer Orangen-Zimtsterne von größter Bedeutung. Verwenden Sie unbedingt Bio-Orangen, da der Abrieb der Schale unbehandelt sein muss.

Bio-Orangen haben zudem oft ein intensiveres und reineres Aroma, das den Plätzchen ihre unvergleichliche Frische verleiht. Waschen Sie die Orange vor dem Abrieb gründlich.

Alternative Formen: Kreativität in der Weihnachtsbäckerei

Auch wenn es Zimtsterne sind, müssen es nicht immer nur Sterne sein! Experimentieren Sie mit verschiedenen Ausstechformen wie Herzen, Glocken oder Tannenbäumen.

Das bringt Abwechslung auf den Plätzchenteller und macht das Backen noch lustiger, besonders wenn Kinder mithelfen. Die Glasur passt zu jeder Form perfekt.

Keine Panik! Häufige Probleme und schnelle Lösungen beim Backen

Auch erfahrenen Bäckern können Fehler unterlaufen. Hier sind Lösungen für die gängigsten Probleme.

Mein Teig ist zu klebrig oder ölig – Was tun?

Ein zu klebriger Teig kann durch Überkneten entstehen, wodurch zu viel Öl aus den Mandeln austritt. Versuchen Sie, den Teig für eine weitere Stunde in den Kühlschrank zu legen; die Kälte hilft, das Öl wieder zu binden.

Sollte er immer noch zu klebrig sein, können Sie eine kleine Menge fein gemahlener Mandeln oder Puderzucker einarbeiten, um die Konsistenz zu verbessern.

Der Zuckerguss ist zu dünn/dick und fließt davon

Ist der Guss zu dünn, rühren Sie löffelweise gesiebten Puderzucker unter, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Gehen Sie dabei sehr vorsichtig vor, um den Guss nicht zu dick werden zu lassen.

Ist er zu dick, geben Sie tropfenweise etwas mehr Orangensaft hinzu. Auch hier gilt: Lieber zu wenig als zu viel auf einmal.

Die Zimtsterne sind nach dem Backen zu hart oder trocken

Dies ist fast immer ein Zeichen dafür, dass sie zu lange gebacken wurden. Achten Sie auf die Backzeit und nehmen Sie die Plätzchen aus dem Ofen, sobald die Ränder leicht goldbraun sind und die Mitte noch weich ist.

Für bereits zu hart gewordene Plätzchen können Sie einen Apfelschnitz in die Aufbewahrungsdose legen. Der Apfel gibt Feuchtigkeit ab und macht die Plätzchen wieder weicher.

Der Guss trocknet nicht fest an

Ein Guss, der klebrig bleibt, ist meist zu dünn angerührt oder hatte nicht genügend Zeit zum Trocknen. Achten Sie darauf, die Konsistenz des Gusses wie beschrieben anzupassen.

Stellen Sie die glasierten Zimtsterne an einen trockenen Ort mit guter Luftzirkulation. Vermeiden Sie eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum. Geduld ist hier der Schlüssel.

Aufbewahren, Variieren & Genießen: Langlebiger Geschmack und neue Ideen

Damit Sie lange Freude an Ihren Orangen-Zimtsternen haben und sie vielseitig einsetzen können.

So bleiben Orangen-Zimtsterne lange frisch und knusprig

Bewahren Sie die vollständig abgekühlten und durchgetrockneten Orangen-Zimtsterne in einer luftdichten Plätzchendose auf. Eine Metallbox ist hierfür ideal, da sie die Plätzchen vor Feuchtigkeit schützt.

Legen Sie, falls gewünscht, Backpapier zwischen die Schichten, um ein Aneinanderkleben zu verhindern. Bei richtiger Lagerung bleiben sie 2-3 Wochen frisch und lecker.

Ungebackener Teig kann in Frischhaltefolie gewickelt bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Die gebackenen und glasierten Sterne können auch eingefroren werden, am besten einzeln auf einem Blech vorfrieren und dann in einem Behälter lagern.

Kreative Variationen: Ein Hauch von Neuem für Zimtsterne

Die Basis der Mandelsterne lässt sich wunderbar variieren. Sie können einen Teil der Mandeln durch Haselnüsse oder Walnüsse ersetzen, um ein anderes Nussprofil zu erzielen.

Fügen Sie dem Teig eine Prise Kardamom, gemahlenen Ingwer oder Sternanis hinzu, um die Gewürznote zu vertiefen. Statt Orangensaft können Sie für den Guss auch Zitronensaft verwenden, um eine andere frische Nuance zu erhalten.

Perfekt zum Verschenken oder als festliches Dessert

Orangen-Zimtsterne sind ein wunderbares Geschenk aus der Küche. Verpacken Sie sie liebevoll in kleinen Tüten oder hübschen Dosen und verschenken Sie ein Stück Weihnachtsfreude.

Sie eignen sich auch hervorragend als festliches Dessert, serviert zu Kaffee oder Tee, oder als süße Beilage zu einem weihnachtlichen Buffet. Ihre Schönheit und der feine Geschmack machen sie zu einem echten Highlight.

Ihre Fragen, unsere Antworten: Alles rund um Orangen-Zimtsterne

Kann ich die Orangen-Zimtsterne einfrieren?

Ja, Sie können sowohl den Teig als auch die fertig gebackenen und glasierten Orangen-Zimtsterne einfrieren. Den Teig gut in Frischhaltefolie wickeln und bis zu 3 Monate einfrieren. Vor der Verarbeitung im Kühlschrank auftauen lassen.

Die gebackenen Sterne einzeln auf einem Blech vorfrieren, dann in einer luftdichten Dose oder einem Gefrierbeutel für bis zu 3 Monate lagern. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur liegen lassen.

Kann ich Mandeln durch andere Nüsse ersetzen?

Grundsätzlich ja. Gemahlene Haselnüsse oder Walnüsse sind gute Alternativen und verleihen den Sternen ein etwas anderes, aber ebenfalls köstliches Aroma.

Beachten Sie jedoch, dass sich die Konsistenz des Teiges leicht ändern kann und Sie eventuell die Menge des Eiweißes oder des Puderzuckers minimal anpassen müssen.

Wie lange sind die Zimtsterne haltbar?

Bei luftdichter Lagerung in einer Dose bei Raumtemperatur sind die Orangen-Zimtsterne etwa 2 bis 3 Wochen haltbar. Wichtig ist, dass der Zuckerguss vollständig durchgetrocknet ist, bevor sie verpackt werden.

Was ist der beste Weg, Puderzucker zu sieben?

Verwenden Sie ein feines Küchensieb und drücken Sie den Puderzucker mit einem Löffel oder einer Palette hindurch. Das Sieben entfernt nicht nur Klümpchen, sondern lockert den Puderzucker auch auf und verhindert, dass der Guss körnig wird.

Dieser kleine Mehraufwand ist entscheidend für einen makellosen, glatten Zuckerguss.

Zimtsterne

Rezept von Marie KobelGang: BackenKüche: DeutscheSchwierigkeit: hard
Portionen

4

ca. 40-50 Zimtsterne
Vorbereitungszeit

1

Stunde 
Kochzeit

12

Minuten
Kalorien

240

kcal
Gesamtzeit

72

Minuten

Entdecken Sie unser Rezept für aromatische Orangen-Zimtsterne, verfeinert mit einem Hauch von Zimt und frischer Orange. Das Besondere: Wir verraten Ihnen den Trick für einen perfekt nicht-klebrigen, glänzenden Zuckerguss. Ideal für die Weihnachtszeit und einfach nachzubacken!

Ingredients

  • Für die Sterne:

  • 250 g gemahlene Mandeln (ohne Haut)

  • 200 g Puderzucker

  • 1 Eiweiß (Größe M)

  • 1 Teelöffel Zimt

  • Abrieb einer halben Bio-Orange

  • Für den Zuckerguss:

  • 150 g Puderzucker

  • 2-3 Esslöffel frisch gepresster Orangensaft (von der Bio-Orange)

Directions

  • Zuerst bereiten wir den Teig für die Orangen-Zimtsterne vor. In einer großen Schüssel die gemahlenen Mandeln, den Puderzucker, den Zimt und den Abrieb der Bio-Orange gut miteinander vermischen.
  • Das Eiweiß hinzufügen und alles erst mit einem Löffel, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Es ist wichtig, den Teig nicht zu lange zu kneten, da er sonst zu ölig werden kann.
  • Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Das macht ihn fester und leichter zu verarbeiten.
  • Den Backofen auf 150 °C Ober/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Den gekühlten Teig portionsweise auf einer leicht mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche etwa 0,5 bis 0,7 cm dick ausrollen. Mit einer Sternausstechform Sterne ausstechen und auf das vorbereitete Backblech legen.
  • Die Zimtsterne im vorgeheizten Ofen für etwa 10-12 Minuten backen. Sie sollten am Rand leicht goldbraun, in der Mitte aber noch weich sein. Nicht zu lange backen, sonst werden sie trocken.
  • Die gebackenen Sterne vorsichtig vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  • Das Geheimnis für den nicht-klebrigen Zuckerguss:
  • Während die Sterne abkühlen, bereiten wir den Zuckerguss vor. Sieben Sie den Puderzucker in eine kleine Schüssel. Dieser Schritt ist essenziell, um Klümpchen zu vermeiden und einen glatten Guss zu erhalten.
  • Geben Sie nun den frisch gepressten Orangensaft tröpfchenweise zum Puderzucker. Beginnen Sie mit 2 Esslöffeln und rühren Sie mit einem kleinen Schneebesen oder einer Gabel kräftig, bis eine homogene, dickflüssige Masse entsteht.
  • Der Trick für die perfekte Konsistenz: Der Guss sollte dick genug sein, um die Rückseite eines Löffels zu überziehen, aber noch fließfähig genug, um sich beim Bestreichen selbst zu glätten. Ist er zu dick, geben Sie wirklich nur noch einen halben Teelöffel Orangensaft hinzu und rühren Sie erneut. Ist er zu dünn, rühren Sie noch einen Esslöffel gesiebten Puderzucker unter. Die Konsistenz ist entscheidend für das spätere Trocknungsverhalten.
  • Tauchen Sie die abgekühlten Zimtsterne mit der Oberseite in den Zuckerguss oder bestreichen Sie sie mit einem kleinen Löffel. Lassen Sie überschüssigen Guss leicht abtropfen.
  • Setzen Sie die glasierten Sterne zurück auf das Kuchengitter und lassen Sie den Zuckerguss bei Raumtemperatur vollständig durchtrocknen. Dies kann je nach Luftfeuchtigkeit und Gussdicke 1 bis 2 Stunden dauern. Geben Sie dem Guss ausreichend Zeit zum Trocknen! Nur so wird er fest, glänzend und absolut nicht-klebrig.
  • Bewahrt die fertigen Orangen-Zimtsterne in einer luftdichten Dose auf. So bleiben sie saftig und der Guss perfekt. Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!

Notes

    Bewahrt die fertigen Orangen-Zimtsterne in einer luftdichten Dose auf, um sie saftig und den Guss perfekt zu halten.

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