Cremiges Erdnuss-Hähnchen-Curry mit Spinat in einer Pfanne, garniert mit Erdnüssen und frischen Chilischoten, draufsicht. Ein köstliches Gericht mit zartem Hähnchen.

Cremiges Erdnuss-Hähnchen-Curry mit Spinat: Nie wieder trockenes Hähnchen!

Kennen Sie das Gefühl, wenn ein Gericht so unglaublich cremig, aromatisch und gleichzeitig überraschend einfach ist, dass es sofort zum festen Repertoire wird? Genau das verspreche ich Ihnen mit diesem Rezept für unser sensationelles Cremiges Erdnuss-Hähnchen-Curry mit Spinat.

Vergessen Sie trockene Hähnchenbrust oder fade Currys – heute teilen wir das Geheimnis für ein saftiges, geschmacksintensives Gericht, das selbst Kochanfänger meistern werden und Ihre Küche in ein duftendes Paradies verwandelt.

Zutatenliste für Ihr perfektes Erdnuss-Curry-Erlebnis

Ein großartiges Curry beginnt immer mit der Auswahl der richtigen Zutaten. Hier ist eine detaillierte Aufschlüsselung, damit Ihr Cremiges Erdnuss-Hähnchen-Curry mit Spinat ein voller Erfolg wird.

Die Hauptdarsteller: Saftiges Hähnchen & Frischer Spinat

Hähnchenbrustfilet (600 g): Wählen Sie frische, hochwertige Hähnchenbrust. Das Trockentupfen und richtige Anbraten sind entscheidend für die spätere Saftigkeit.

Wenn Sie Hähnchen noch würziger mögen, probieren Sie dieses Pfannenhähnchen in Tomaten-Chili-Soße.

Frischer Spinat (200 g): Frischer Blattspinat ist hier die beste Wahl. Er fällt schnell zusammen und bringt eine angenehme Frische und eine gesunde Note ins Curry.

Die aromatische Basis: Zwiebel, Knoblauch, Ingwer – frisch gerieben

Große Zwiebel (1 Stück): Eine fein gehackte Zwiebel bildet die süßliche Grundlage für unser Aroma-Fundament. Sie wird langsam goldbraun gedünstet, um ihre Süße zu entfalten.

Cremiges Erdnuss-Hähnchen-Curry mit Spinat in der Draufsicht, garniert mit Erdnüssen, Chili und Kokoscreme, serviert in einem Topf.

Knoblauchzehen (2 Stück): Frischer, fein gehackter Knoblauch ist unerlässlich für die Tiefe des Geschmacks. Vermeiden Sie Knoblauch aus der Tube, der selten das gleiche Aroma liefert.

Ingwer (ca. 3 cm): Frischer, geriebener Ingwer bringt eine würzig-scharfe, zitrusartige Note ins Spiel. Schälen Sie ihn vor dem Reiben für das beste Ergebnis.

Die Seele des Currys: Cremige Kokosmilch und würzige Currypaste

Rote Currypaste (2 Esslöffel): Die Wahl der Currypaste beeinflusst den Geschmack maßgeblich. Greifen Sie zu einer hochwertigen Sorte, die Sie mögen, und scheuen Sie sich nicht, diese vorab anzubraten.

Kokosmilch (400 ml, vollfett): Vollfett-Kokosmilch ist der Schlüssel zur Cremigkeit und dem vollen Geschmack des Currys. Sie sorgt für die unvergleichliche Textur, die wir alle so lieben.

Gemüsebrühe (200 ml): Eine gute Gemüsebrühe verstärkt die herzhaften Noten, ohne den Kokos- und Erdnussgeschmack zu überdecken. Achten Sie auf eine qualitativ hochwertige Brühe.

Die geheime Würze: Fischsauce und brauner Zucker für die perfekte Balance

Brauner Zucker (1 Teelöffel): Ein Hauch brauner Zucker balanciert die Schärfe und Säure der anderen Zutaten perfekt aus und rundet den Geschmack ab.

Fischsauce (1 Esslöffel): Fischsauce ist ein Umami-Booster und verleiht dem Curry eine unglaubliche Geschmackstiefe. Für eine vegetarische oder vegane Option kann sie durch Sojasauce ersetzt werden.

Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer: Unverzichtbar zum Abschmecken und um alle Aromen hervorzuheben. Würzen Sie lieber schrittweise und probieren Sie zwischendurch.

Finishing Touches: Knusprige Erdnüsse, Limette & Chili

Geröstete Erdnüsse (eine Handvoll): Grob gehackte, geröstete Erdnüsse sorgen für einen wunderbaren Crunch und verstärken das Erdnussaroma. Einige ganze Erdnüsse eignen sich auch hervorragend zum Garnieren.

Limettensaft (Saft einer halben Limette): Frischer Limettensaft bringt eine spritzige Säure ins Spiel, die das Curry aufhellt und alle Aromen zum Leuchten bringt. Ein absolutes Muss!

Rote Chilischote (1 Stück): In feine Ringe geschnitten, dient sie nicht nur als schöne Garnitur, sondern liefert auch eine angenehme, frische Schärfe. Passen Sie die Menge an Ihren Geschmack an.

Kokoscreme oder ungesüßter Kokosjoghurt (einige Esslöffel): Ein Klecks davon beim Servieren verleiht dem Curry zusätzliche Cremigkeit und eine optisch ansprechende Note.

Wenn Sie die Cremigkeit mögen, probieren Sie auch dieses grüne Thai-Hähnchen-Curry aus.

Als Nächstes

Diese cremige Erdnuss-Hähnchen-Curry mit Spinat passt gut zu anderen Gerichten mit Spinat und cremigen Saucen.

Pflanzenöl (2 Esslöffel): Ein neutrales Öl ist ideal zum Anbraten der Zutaten, ohne den Geschmack zu beeinflussen.

Schritt für Schritt zum saftigsten Erdnuss-Hähnchen-Curry

Jetzt, da wir die Zutaten beisammen haben, tauchen wir ein in die Zubereitung. Jeder Schritt ist darauf ausgelegt, maximale Aromen und die perfekte Textur für Ihr Cremiges Erdnuss-Hähnchen-Curry mit Spinat zu gewährleisten.

Vorbereitung ist alles: Hähnchen schneiden und richtig würzen

  • Das Hähnchenbrustfilet trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Trockentupfen ist kein optionaler Schritt; es ist absolut entscheidend. Feuchtigkeit auf dem Fleisch verhindert eine schöne Kruste beim Anbraten.

Schneiden Sie die Stücke nicht zu klein, etwa 2-3 cm sind ideal, damit sie beim Garen nicht zerfallen und saftig bleiben.

Das Geheimnis gegen trockenes Hähnchen: Anbraten und Beiseitestellen für maximale Zartheit

  • In einem großen Topf oder Schmortopf das Pflanzenöl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Hähnchenstücke darin portionsweise scharf anbraten, bis sie von allen Seiten leicht gebräunt sind.
  • Nehmt das gebräunte Hähnchen aus dem Topf und stellt es beiseite.

Dieser Schritt ist Ihr Ass im Ärmel gegen trockenes Hähnchen! Wir braten das Hähnchen nur kurz an, um Röstaromen zu entwickeln und eine Oberfläche zu versiegeln, nicht um es durchzugaren.

Durch das portionsweise Anbraten stellen Sie sicher, dass der Topf nicht überfüllt wird, die Temperatur hoch bleibt und das Hähnchen tatsächlich brät und nicht kocht. Das frühe Entfernen verhindert ein Überkochen im späteren Verlauf.

Die aromatische Grundlage schaffen: Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer goldbraun dünsten

  • Im selben Topf die gehackte Zwiebel hinzufügen und bei mittlerer Hitze glasig dünsten, etwa 3 bis 4 Minuten.
  • Knoblauch und Ingwer dazugeben und weitere 1 Minute mitdünsten, bis sie duften.

Nutzen Sie die im Topf verbleibenden Röstaromen des Hähnchens; sie sind eine wunderbare Geschmacksbasis. Dünsten Sie die Zwiebeln langsam an, bis sie weich und leicht süßlich sind, aber nicht braun.

Knoblauch und Ingwer benötigen nur kurze Zeit, um ihre Aromen freizusetzen. Achten Sie darauf, dass sie nicht anbrennen, da dies einen bitteren Geschmack verursachen kann.

Geschmacksexplosion durch Currypaste anbraten

  • Die rote Currypaste hinzufügen und unter ständigem Rühren etwa 1 Minute lang anbraten, bis sie aromatisch ist.

Dieser Schritt ist entscheidend für die Tiefe des Currygeschmacks. Durch das Anbraten der Currypaste in Öl werden die enthaltenen Gewürze aktiviert und ihre vollen Aromen entfaltet.

Nehmen Sie sich diese Minute Zeit; der Duft, der dabei entsteht, ist das erste Zeichen eines großartigen Currys.

Die cremige Currysauce aufbauen: Kokosmilch, Brühe und Gewürze vereinen

  • Die Kokosmilch, Gemüsebrühe, braunen Zucker und Fischsauce in den Topf geben. Alles gut verrühren und zum Köcheln bringen.
  • Die Hitze reduzieren und die Sauce etwa 5 Minuten leicht simmern lassen, damit sich die Aromen verbinden.

Geben Sie alle flüssigen und würzigen Komponenten hinzu und rühren Sie gründlich um, um eine homogene Sauce zu erhalten. Das sanfte Köcheln lässt die Aromen verschmelzen.

Dieser Zeitraum gibt den Gewürzen aus der Currypaste und der Fischsauce Zeit, sich voll zu entfalten und der Sauce ihre charakteristische Cremigkeit zu verleihen.

Schonendes Garen: Hähnchen in der Sauce perfektionieren, ohne es auszutrocknen

  • Jetzt kommt der entscheidende Schritt für euer saftiges Hähnchen: Die leicht angebratenen Hähnchenstücke zurück in die Currysauce geben.
  • Lasst sie darin bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 8 bis 10 Minuten sanft köcheln, oder bis das Hähnchen gerade eben gar ist. Rührt dabei gelegentlich um.

Da die Hähnchenstücke zuvor nur angebraten wurden, können sie jetzt die Aromen der Sauce aufnehmen, ohne zu überkochen und trocken zu werden. Dieser schonende Garprozess ist der Schlüssel.

Prüfen Sie die Garzeit genau: Das Hähnchen ist fertig, wenn es innen nicht mehr roh ist, aber noch zart und saftig erscheint. Ein Fleischthermometer zeigt bei Hähnchen etwa 74°C an.

Frischekick mit Spinat & Limette: Die letzten Handgriffe für den vollen Geschmack

  • Den frischen Spinat portionsweise zum Curry geben und unterrühren, bis er zusammenfällt, was nur etwa 1 bis 2 Minuten dauert.
  • Den Limettensaft einrühren und das Curry mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Geben Sie den Spinat erst ganz zum Schluss hinzu, da er sehr schnell zusammenfällt. So behält er seine leuchtend grüne Farbe und seine Nährstoffe.

Der Limettensaft bringt die dringend benötigte Säure ins Spiel, die das reichhaltige Curry perfekt ausbalanciert und für eine unglaubliche Frische sorgt. Schmecken Sie das Curry nun final ab, bevor es ans Servieren geht.

Anrichten und Genießen: Der krönende Abschluss mit stilvoller Garnierung

  • Das Curry in Schalen servieren.
  • Mit gerösteten Erdnüssen, frischen Chiliringen und einem Schuss Kokoscreme oder Kokosjoghurt garnieren. Passt hervorragend zu Reis.

Das Anrichten ist Teil des Genusses. Die Garnierung mit Erdnüssen, Chili und Kokoscreme sieht nicht nur toll aus, sondern bringt auch zusätzliche Texturen und Geschmacksnuancen.

Servieren Sie das Curry klassisch mit duftendem Jasminreis oder Basmatireis, der die cremige Sauce wunderbar aufsaugt. Ein wahrer Gaumenschmaus!

Expertentipps für Ihr bestes Erdnuss-Hähnchen-Curry

Als Food Content Strategist ist es mir ein Anliegen, Ihnen nicht nur ein Rezept zu geben, sondern Ihnen das Wissen zu vermitteln, wie Sie es jedes Mal perfektionieren können. Hier sind meine Profi-Tipps für Ihr Cremiges Erdnuss-Hähnchen-Curry mit Spinat.

Die Wahl der Kokosmilch: Vollfett oder light?

Ich empfehle stets vollfette Kokosmilch für dieses Rezept. Sie ist der Hauptbestandteil für die luxuriöse Cremigkeit und den tiefen Kokosgeschmack, der das Gericht auszeichnet.

Light-Varianten enthalten mehr Wasser und weniger Fett, was zu einem dünneren Curry und einem weniger intensiven Geschmack führt. Wenn Sie Kalorien sparen möchten, ist das eine Option, aber der Kompromiss beim Geschmack ist spürbar.

Schärfegrad individuell anpassen: So wird Ihr Curry perfekt für jeden Gaumen

Der Schärfegrad hängt stark von Ihrer gewählten Currypaste ab und Ihren persönlichen Vorlieben. Beginnen Sie mit der empfohlenen Menge und schmecken Sie ab.

Wenn Sie es schärfer mögen, können Sie mehr Currypaste hinzufügen oder frische Chilischoten direkt mit den Aromaten andünsten. Für weniger Schärfe wählen Sie eine milde Currypaste und reduzieren Sie die Menge der Chili-Garnitur.

Ein Schuss extra Kokosmilch oder Kokosjoghurt kann helfen, die Schärfe am Ende noch etwas abzumildern, falls es zu scharf geworden ist.

So wird Ihr Hähnchen garantiert zart: Weitere Kniffe für die Saftigkeit

Das Geheimnis haben wir bereits im Rezept erwähnt: kurzes, scharfes Anbraten und anschließendes, sanftes Garen in der Sauce. Vermeiden Sie es, das Hähnchen zu lange in der kochenden Sauce zu lassen.

Die Hitze sollte wirklich nur niedrig bis mittlerer sein, um ein Simmern und kein aggressives Kochen zu gewährleisten. Überwachen Sie die Garzeit genau und nehmen Sie es vom Herd, sobald es durch ist.

Resteverwertung und Lagerung: Genuss auch am nächsten Tag

Dieses Erdnuss-Hähnchen-Curry schmeckt oft am nächsten Tag sogar noch besser, da die Aromen über Nacht Zeit hatten, sich voll zu entfalten. Lassen Sie das Curry nach dem Kochen schnell abkühlen.

Füllen Sie es in einen luftdichten Behälter und bewahren Sie es bis zu 3-4 Tage im Kühlschrank auf. Zum Aufwärmen erhitzen Sie es sanft in einem Topf bei mittlerer Hitze, fügen Sie bei Bedarf einen Schuss Wasser oder Brühe hinzu, falls es zu dick geworden ist.

Vegane oder vegetarische Alternativen: Anpassungen für alle Ernährungsweisen

Dieses Curry lässt sich hervorragend anpassen! Ersetzen Sie das Hähnchen durch festen Tofu oder Tempeh, die Sie wie das Hähnchen anbraten.

Auch Kichererbsen, Linsen oder eine Mischung aus Gemüse wie Süßkartoffeln und Blumenkohl passen wunderbar. Ersetzen Sie die Fischsauce einfach durch Sojasauce oder Tamari, um das Gericht vollständig pflanzlich zu gestalten.

Häufige Probleme & schnelle Lösungen beim Curry-Kochen

Auch den besten Köchen passieren manchmal Missgeschicke. Hier sind einige typische Herausforderungen beim Zubereiten von Currys und wie Sie diese schnell in den Griff bekommen.

Das Curry ist zu dünnflüssig geworden

Kein Problem! Lassen Sie das Curry bei niedriger Hitze ohne Deckel länger köcheln, damit überschüssige Flüssigkeit verdampfen kann. Rühren Sie dabei gelegentlich um.

Alternativ können Sie eine kleine Menge Maisstärke oder Pfeilwurzstärke mit etwas kaltem Wasser anrühren und diese Mischung unter ständigem Rühren in das köchelnde Curry geben. Wiederholen Sie dies, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Ein Esslöffel zusätzliches Erdnussmus kann ebenfalls helfen, das Curry zu verdicken und gleichzeitig den Geschmack zu intensivieren.

Mein Hähnchen ist doch zäh geworden – was nun?

Ein zähes Hähnchen ist meist ein Zeichen für Überkochen. Leider ist es schwierig, die ursprüngliche Saftigkeit wiederherzustellen.

Sie können versuchen, das Hähnchen in sehr kleine Stücke zu zerfasern und es länger in der Sauce ziehen zu lassen, damit es etwas zarter wird und die Aromen besser aufnimmt. Beim nächsten Mal unbedingt die Garzeit genauer überwachen!

Der Geschmack ist flach oder unausgewogen

Das passiert, wenn die Balance von süß, sauer, salzig und umami nicht stimmt. Probieren Sie das Curry und fragen Sie sich: Was fehlt?

Fügen Sie schrittweise mehr Salz, einen weiteren Spritzer Limettensaft für Säure, eine Prise braunen Zucker für Süße oder etwas mehr Fischsauce für Umami hinzu, bis der Geschmack „klickt“. Frische Kräuter wie Koriander können ebenfalls Wunder wirken.

Der Spinat wird matschig und verliert seine Farbe

Dies ist ein häufiges Problem, wenn Spinat zu lange gekocht wird. Die Lösung ist einfach: Fügen Sie den Spinat immer erst ganz am Ende des Kochvorgangs hinzu.

Rühren Sie ihn nur so lange ein, bis er gerade zusammenfällt, was in der heißen Sauce nur etwa 1-2 Minuten dauert. Nehmen Sie das Curry dann sofort vom Herd, um ein weiteres Garen zu verhindern.

Ihre Fragen, unsere Antworten: FAQ zum Cremigen Erdnuss-Hähnchen-Curry

Wir haben einige der häufigsten Fragen zu diesem köstlichen Curry für Sie zusammengefasst.

Welcher Reis passt am besten zu diesem Curry?

Zu diesem cremigen Erdnuss-Hähnchen-Curry passen aromatische Reissorten wie Jasminreis oder Basmatireis hervorragend. Ihre fluffige Textur und ihr leicht blumiger Geschmack ergänzen die reiche Currysauce perfekt.

Auch Vollkornreis ist eine gute Wahl, wenn Sie eine nussigere Note und mehr Ballaststoffe wünschen. Achten Sie auf die richtige Zubereitung, damit der Reis locker und körnig wird.

Kann ich anstelle von Hähnchen auch anderes Fleisch oder Tofu verwenden?

Absolut! Dieses Rezept ist sehr vielseitig. Statt Hähnchen können Sie beispielsweise Garnelen verwenden, die Sie erst in den letzten Minuten der Garzeit hinzufügen, da sie sehr schnell garen.

Auch fester Tofu oder Tempeh sind ausgezeichnete pflanzliche Alternativen. Schneiden Sie diese in Würfel, pressen Sie sie gut aus und braten Sie sie scharf an, bevor Sie sie zur Sauce geben.

Wie lange hält sich das Erdnuss-Hähnchen-Curry im Kühlschrank?

In einem luftdichten Behälter im Kühlschrank hält sich das Curry problemlos 3 bis 4 Tage. Achten Sie darauf, es vollständig abzukühlen, bevor Sie es in den Kühlschrank stellen.

Wie bereits erwähnt, schmecken viele Currys am nächsten Tag sogar noch besser, da die Aromen Zeit haben, sich zu vertiefen und zu vermischen.

Ist dieses Curry kinderfreundlich oder eher scharf?

Der Schärfegrad dieses Currys ist flexibel und kann an alle Gaumen angepasst werden. Die rote Currypaste bringt eine gewisse Grundschärfe mit, die Sie aber durch die Menge steuern können.

Für Kinder oder empfindliche Esser empfehle ich, eine milde Currypaste zu verwenden und auf die Garnierung mit frischen Chiliringen zu verzichten. Sie können die Schärfe auch durch Zugabe von extra Kokosmilch oder Kokosjoghurt abmildern.

Kann ich das fertige Curry einfrieren?

Ja, dieses Erdnuss-Hähnchen-Curry lässt sich hervorragend einfrieren. Lassen Sie es vollständig abkühlen und füllen Sie es dann portionsweise in gefriergeeignete Behälter.

Im Gefrierschrank hält es sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen lassen Sie es am besten über Nacht im Kühlschrank oder erwärmen es vorsichtig direkt aus dem gefrorenen Zustand in einem Topf bei niedriger Hitze, wobei Sie gelegentlich umrühren und eventuell etwas Flüssigkeit hinzufügen.

Erdnuss-Hähnchen-Curry

Rezept von Marie KobelGang: HauptgerichtKüche: AsiatischeSchwierigkeit: medium
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

20

Minuten
Kochzeit

30

Minuten
Kalorien

550

kcal
Gesamtzeit

50

Minuten

Ein cremiges und aromatisches Erdnuss-Hähnchen-Curry, das mit frischem Spinat und saftigen Hähnchenstücken zubereitet wird. Dank cleverer Kochtipps bleibt das Hähnchen immer zart und trockenes Fleisch gehört der Vergangenheit an. Perfekt für ein wärmendes Hauptgericht!

Ingredients

  • 600 g Hähnchenbrustfilet

  • 2 Esslöffel Pflanzenöl

  • 1 große Zwiebel, fein gehackt

  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt

  • 1 Stück Ingwer (ca. 3 cm), gerieben

  • 2 Esslöffel rote Currypaste

  • 400 ml Kokosmilch (vollfett)

  • 200 ml Gemüsebrühe

  • 1 Teelöffel brauner Zucker

  • 1 Esslöffel Fischsauce (oder Sojasauce für eine vegetarische Option)

  • 200 g frischer Spinat

  • Saft einer halben Limette

  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

  • Eine Handvoll geröstete Erdnüsse, grob gehackt (plus einige ganze Erdnüsse zum Garnieren)

  • 1 rote Chilischote, in feine Ringe geschnitten (zum Garnieren)

  • Einige Esslöffel Kokoscreme oder ungesüßter Kokosjoghurt (zum Garnieren)

Directions

  • Das Hähnchenbrustfilet trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dieser Schritt ist wichtig, da trockenes Fleisch besser anbrät.
  • In einem großen Topf oder Schmortopf das Pflanzenöl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Hähnchenstücke darin portionsweise scharf anbraten, bis sie von allen Seiten leicht gebräunt sind. Wichtig: Nicht durchgaren! Es geht nur darum, Röstaromen zu entwickeln und die Oberfläche zu versiegeln. Nehmt das gebräunte Hähnchen aus dem Topf und stellt es beiseite. Dieser Schritt ist euer Geheimnis gegen trockenes Hähnchen: Durch das Anbraten und frühe Entfernen verhindern wir, dass das Fleisch zu lange im kochenden Curry gart und somit austrocknet.
  • Im selben Topf die gehackte Zwiebel hinzufügen und bei mittlerer Hitze glasig dünsten, etwa 3 bis 4 Minuten. Knoblauch und Ingwer dazugeben und weitere 1 Minute mitdünsten, bis sie duften.
  • Die rote Currypaste hinzufügen und unter ständigem Rühren etwa 1 Minute lang anbraten, bis sie aromatisch ist. Durch das Anbraten der Paste entwickeln sich ihre vollen Geschmacksstoffe.
  • Die Kokosmilch, Gemüsebrühe, braunen Zucker und Fischsauce in den Topf geben. Alles gut verrühren und zum Köcheln bringen. Die Hitze reduzieren und die Sauce etwa 5 Minuten leicht simmern lassen, damit sich die Aromen verbinden.
  • Jetzt kommt der entscheidende Schritt für euer saftiges Hähnchen: Die leicht angebratenen Hähnchenstücke zurück in die Currysauce geben. Lasst sie darin bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 8 bis 10 Minuten sanft köcheln, oder bis das Hähnchen gerade eben gar ist. Rührt dabei gelegentlich um. Da die Stücke zuvor nur angebraten wurden, können sie jetzt die Aromen der Sauce aufnehmen, ohne zu überkochen und trocken zu werden. Prüft die Garzeit genau, das Hähnchen ist fertig, wenn es innen nicht mehr roh ist, aber noch zart und saftig erscheint.
  • Den frischen Spinat portionsweise zum Curry geben und unterrühren, bis er zusammenfällt, was nur etwa 1 bis 2 Minuten dauert.
  • Den Limettensaft einrühren und das Curry mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Das Curry in Schalen servieren. Mit gerösteten Erdnüssen, frischen Chiliringen und einem Schuss Kokoscreme oder Kokosjoghurt garnieren. Passt hervorragend zu Reis.

Notes

    Tipp: Passt hervorragend zu Reis. Mit cleveren Tricks gegen trockenes Hähnchen.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert