Saftiger Apfel-Streuselkuchen, frisch aus dem Ofen, mit einem Messer angeschnitten, um die saftige Innenseite zu zeigen. Auf einem Holzbrett serviert.

Saftiger Apfel-Streuselkuchen: Garantiert saftig & nie matschig!

Es gibt Rezepte, die einfach zeitlos sind und sofort das Herz wärmen. Dieser Saftiger Apfel-Streuselkuchen ist genau so ein Klassiker, aber mit einem entscheidenden Unterschied: Er ist garantiert nicht matschig und bleibt unglaublich saftig.

Über die Jahre habe ich unzählige Apfelkuchen gebacken und perfektioniert, um die häufigsten Stolperfallen zu eliminieren und Ihnen ein absolut gelingsicheres Rezept zu präsentieren.

Wenn Sie die Süße von Äpfeln mögen, probieren Sie auch die Karamell-Apfel-Muffins mit Streuseln.

Vertrauen Sie mir, dieser Apfel-Streuselkuchen wird Ihr neues Lieblingsrezept und bringt süße Freude in jeden Anlass.

Was diesen Apfel-Streuselkuchen so unwiderstehlich macht

Nie wieder matschige Äpfel: Unser Geheimnis für perfekte Konsistenz

Das größte Problem bei vielen Apfelkuchen ist die Konsistenz der Äpfel: oft zu weich, zu wässrig und matschig.

Wir lösen dieses Dilemma gleich doppelt. Erstens werden die geschälten und gewürfelten Äpfel sofort mit Zitronensaft vermischt.

Dies verhindert nicht nur unschöne Braunfärbung durch Oxidation, sondern hilft auch, die Zellstruktur der Äpfel zu stabilisieren, sodass sie beim Backen ihre Form besser behalten.

Saftiger Apfel-Streuselkuchen mit knuspriger Kruste, angeschnitten und bereit zum Servieren, präsentiert auf einem Holzbrett. Der saftige Kuchen zeigt seinen weichen Kern.

Zweitens ummanteln wir die Apfelwürfel vor dem Unterheben gründlich mit einem Esslöffel Mehl und Zimt.

Das Mehl fungiert hier als intelligenter Feuchtigkeitsbinder: Es saugt überschüssige Flüssigkeit, die während des Backens aus den Äpfeln austritt, auf.

Gleichzeitig bildet diese Mehl-Zimt-Ummantelung eine Art Schutzschicht, die verhindert, dass die Apfelstücke im Teig versinken und stattdessen gleichmäßig verteilt bleiben.

Das Ergebnis sind perfekt gegarte Äpfel, die noch Biss haben, aromatisch sind und den Teig nicht verwässern oder schwer machen.

Die Kunst der saftigen Krume: Warum dieser Teig so besonders ist

Ein wirklich saftiger Kuchen beginnt mit der richtigen Teigzubereitung, und hier liegt ein weiteres Herzstück unseres Rezepts.

Das Geheimnis für die unübertroffene Saftigkeit und lockere Textur liegt im gründlichen Schaumigschlagen von weicher Butter und Zucker.

Dieser Schritt ist keineswegs zu unterschätzen und sollte mindestens 3-5 Minuten lang mit dem Handmixer erfolgen, bis die Mischung hellgelb und cremig-luftig ist.

Dabei wird viel Luft in die Butter-Zucker-Mischung eingeschlagen, die später beim Backen als Triebmittel dient und dem Kuchen seine unwiderstehlich leichte und zarte Krume verleiht.

Ein weiterer entscheidender Faktor sind alle Zutaten auf Raumtemperatur zu haben – insbesondere Butter, Eier und Milch.

Zutaten mit gleicher Temperatur lassen sich viel besser miteinander verbinden, bilden eine stabile Emulsion und sorgen für einen homogenen, glatten Teig, der später wunderbar aufgeht und unglaublich saftig wird.

Alle Zutaten für dein Backerlebnis: Qualität, die zählt

Für den luftig-saftigen Teig: Die Basis deines Kuchens

Die Qualität der Grundzutaten ist entscheidend für den Geschmack und die Textur des Kuchens.

Weiche Butter bildet die reichhaltige Grundlage und sorgt für die cremige Konsistenz.

Zucker verleiht Süße und unterstützt zusammen mit der Butter die luftige Struktur.

Große Eier bei Raumtemperatur sind unerlässlich für eine gute Bindung und lockere Krume.

Weizenmehl Typ 405 ist ein feines Mehl, das eine zarte Teigstruktur ermöglicht.

Backpulver sorgt für den nötigen Auftrieb, während eine Prise Salz den Geschmack harmonisch abrundet.

Milch, ebenfalls auf Raumtemperatur, spendet Flüssigkeit und sorgt für zusätzliche Saftigkeit.

Vanilleextrakt verleiht dem Kuchen eine wunderbar warme und aromatische Note.

Die fruchtige Apfelfüllung: Aroma trifft Textur

Die Äpfel sind der Star unserer Füllung und sollten sorgfältig ausgewählt werden.

Sorten wie Elstar oder Braeburn sind ideal, da sie eine angenehme Balance aus Süße und Säure bieten und ihre Form beim Backen gut behalten.

Zitronensaft ist unerlässlich, um das Braunwerden der Apfelstücke zu verhindern und eine frische Säurenote einzubringen.

Ein Esslöffel Mehl umhüllt die Äpfel und bindet überschüssige Feuchtigkeit, was die gefürchtete Matschigkeit verhindert.

Zimt verleiht der Apfelfüllung eine klassische, würzige Wärme, die perfekt zum Herbst passt.

Knusprige Streusel: Das perfekte Topping

Streusel sind das i-Tüpfelchen dieses Kuchens und müssen knusprig und aromatisch sein.

Kalte Butter ist der Schlüssel zu den perfekten Streuseln, da sie beim Vermischen krümelig bleibt und nicht sofort schmilzt.

Weizenmehl Typ 405 sorgt für die notwendige Struktur und Leichtigkeit der Streusel.

Zucker verleiht die Süße und trägt zur Karamellisierung bei, die die Streusel so unwiderstehlich macht.

Ein Teelöffel Zimt intensiviert das Aroma und verbindet die Streusel geschmacklich harmonisch mit der Apfelfüllung.

Schritt für Schritt zum Genuss: So gelingt dein Kuchen garantiert

Vorbereitung: Ofen, Form und Äpfel richtig startklar machen

  • Ofen vorheizen und Backform vorbereiten.

    Heize deinen Ofen unbedingt auf die angegebene Temperatur von 175°C Ober-/Unterhitze vor, bevor du mit dem Backen beginnst.

    Fette eine Kastenform (ca. 25-30 cm) gründlich mit Butter oder Backspray ein und bestäube sie leicht mit Mehl, oder lege sie sorgfältig mit Backpapier aus, um ein Anhaften zu verhindern.

  • Äpfel schälen, würfeln und den Anti-Braun-Trick anwenden.

    Schäle, entkerne und würfele die Äpfel zügig. Gib die Apfelwürfel sofort nach dem Schneiden in eine Schüssel und vermische sie gründlich mit dem Esslöffel Zitronensaft.

    Der Zitronensaft verhindert die Oxidation der Apfelstücke, die sonst schnell unansehnlich braun werden würden, und erhält ihre frische Farbe.

  • Apfelwürfel mit Mehl und Zimt vermischen.

    Gib nun den Esslöffel Mehl und den Teelöffel Zimt zu den Apfelwürfeln und vermische alles sehr gut.

    Das Mehl ummantelt jedes einzelne Apfelstück und wirkt wie ein kleiner Schwamm, der überschüssige Feuchtigkeit während des Backens aufsaugt.

    Dies ist der entscheidende Trick, um matschige Äpfel zu verhindern und dafür zu sorgen, dass sie im Teig nicht nach unten sinken, sondern gleichmäßig verteilt bleiben.

Streusel zaubern: Schnell und knusprig

  • Alle Streusel-Zutaten vermengen.

    Gib die kalte Butter in kleinen Stücken, Mehl, Zucker und Zimt für die Streusel in eine separate Schüssel.

    Verarbeite diese Zutaten zügig mit den Fingerspitzen oder einer Gabel zu krümeligen Streuseln.

    Wichtig ist, dass die Butter so kalt wie möglich bleibt und du den Teig nicht zu lange knetest, da er sonst zäh und weniger knusprig wird.

Der Teig: Geheimnisse für eine unwiderstehliche Textur lüften

  • Butter und Zucker schaumig schlagen.

    Schlage in einer großen Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker mit einem Handmixer mindestens 3-5 Minuten lang schaumig.

    Diese Phase ist absolut entscheidend: Die Mischung sollte deutlich heller werden und eine cremige, luftige Konsistenz annehmen.

    Durch das lange Schlagen wird viel Luft in die Masse eingeschlossen, was später für die lockere und unglaublich saftige Krume des Kuchens sorgt.

  • Eier und Vanilleextrakt einzeln unterrühren.

    Rühre nun die großen Eier einzeln unter die Butter-Zucker-Mischung.

    Dabei ist es wichtig, jedes Ei gut einzuarbeiten, bevor das nächste hinzugefügt wird, bis die Mischung wieder homogen ist.

    Zum Schluss rührst du den Vanilleextrakt unter, der dem Kuchen ein herrliches Aroma verleiht.

  • Mehlmischung und Milch abwechselnd unterheben.

    Vermische in einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz.

    Gib diese trockene Mehlmischung abwechselnd mit der Milch in drei Teilen zur Butter-Ei-Mischung, beginnend und endend mit der Mehlmischung.

    Rühre den Teig dabei nur so lange, bis die Zutaten gerade eben kombiniert sind – Überrühren ist der größte Feind der Saftigkeit und führt zu einem zähen Kuchen.

Äpfel unterheben: Vorsicht ist Gold wert

  • Vorbereitete Apfelwürfel vorsichtig unter den Teig heben.

    Heben die vorbereiteten Apfelwürfel nun ganz behutsam unter den Teig.

    Verwende hierfür am besten einen Teigschaber und falte die Äpfel vorsichtig in den Teig, um die mühsam eingeschlagene Luft nicht entweichen zu lassen.

    Dies sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Äpfel und bewahrt die gewünschte Luftigkeit des Teigs.

Kuchen schichten & Streusel verteilen

  • Teig in die Form füllen und glattstreichen.

    Fülle den Teig gleichmäßig in die vorbereitete Kastenform und streiche die Oberfläche glatt.

  • Streusel gleichmäßig über dem Teig verteilen.

    Verteile die vorbereiteten Streusel großzügig und gleichmäßig über dem Kuchenteig.

    Achte darauf, dass sie nicht zu dicht aneinanderliegen, damit sie später schön knusprig werden können.

Das Backen: Geduld, Kontrolle und die Stäbchenprobe

  • Kuchen im vorgeheizten Ofen backen.

    Schiebe den Kuchen in den vorgeheizten Ofen und backe ihn für 50-60 Minuten.

    Die genaue Backzeit kann je nach Ofen variieren, daher ist die Stäbchenprobe entscheidend für den perfekten Garpunkt.

    Stecke ein Holzstäbchen in die dickste Stelle des Kuchens: Wenn es sauber herauskommt und kein feuchter Teig mehr daran klebt, ist dein Kuchen perfekt gebacken.

  • Oberfläche bei Bedarf mit Alufolie schützen.

    Sollten die Streusel gegen Ende der Backzeit bereits zu dunkel werden, decke die Oberfläche des Kuchens locker mit Alufolie ab.

    Dies verhindert, dass die Streusel verbrennen, während der Kuchen im Inneren noch fertig backt.

Abkühlen & Servieren: Der krönende Abschluss

  • Kuchen in der Form abkühlen lassen, dann stürzen.

    Nimm den fertig gebackenen Kuchen aus dem Ofen und lasse ihn etwa 10 Minuten lang in der Form abkühlen.

    Dieser Schritt ist wichtig, damit sich der Kuchen setzt und sich leichter aus der Form lösen lässt, ohne auseinanderzufallen.

  • Vollständig auf dem Kuchengitter abkühlen lassen.

    Stürze den Kuchen vorsichtig auf ein Kuchengitter und lasse ihn dort vollständig auskühlen.

    Erst wenn der Kuchen komplett abgekühlt ist, entwickeln sich sein volles Aroma und seine perfekte, saftige Konsistenz.

    Jetzt ist er bereit zum Genießen!

Meisterklasse Apfel-Streuselkuchen: Profi-Tipps für Backkünstler

Die perfekte Apfelwahl: Süß, säuerlich, fest?

Die Auswahl der richtigen Apfelsorte ist entscheidend für den Geschmack und die Textur deines Kuchens.

Ich empfehle Sorten wie Elstar, Braeburn, Boskoop oder Honeycrisp.

Diese Äpfel bieten eine hervorragende Balance aus Süße und Säure und behalten beim Backen ihre feste Struktur, anstatt matschig zu werden.

Vermeide Sorten, die zu wässrig sind oder schnell zerfallen.

Zimmertemperatur bei Zutaten: Warum es zählt

Es mag wie eine Kleinigkeit erscheinen, aber die Zimmertemperatur aller feuchten Zutaten (Butter, Eier, Milch) ist ein Game-Changer.

Kalte Zutaten verbinden sich nicht richtig; die Butter klumpt und die Emulsion im Teig wird instabil.

Zimmerwarme Zutaten hingegen verbinden sich harmonisch zu einem glatten, homogenen Teig, der später besser aufgeht und eine gleichmäßigere, saftigere Krume entwickelt.

Nicht überrühren: Der Feind der Saftigkeit

Wenn du Mehl in den Teig gibst, entwickelst sich Gluten – das ist gut für die Struktur.

Doch Überrühren des Teigs aktiviert das Gluten zu stark, was den Kuchen zäh und trocken macht.

Rühre die trockenen Zutaten nur so lange unter, bis sie sich gerade eben mit den feuchten Zutaten verbunden haben.

Ein paar kleine Mehlspuren sind besser als ein zäher Kuchen.

Kalte Butter für perfekte Streusel

Das Geheimnis perfekt knuspriger, krümeliger Streusel ist eiskalte Butter.

Wenn die Butter kalt ist, schmilzt sie während des Vermischens nicht sofort, sondern bildet kleine Fetttaschen im Teig.

Diese Fetttaschen erzeugen beim Backen Dampf, der die Streusel luftig und extrem knusprig macht.

Warme Butter würde zu einem dichten, harten Streuselteig führen.

Alufolie als Retter in der Not: Wenn Streusel zu dunkel werden

Jeder Ofen heizt anders, und manchmal bräunen die Streusel schneller, als der Kuchen im Inneren gar ist.

Halte ein Auge auf die Farbe der Streusel. Wenn sie die gewünschte Bräunung erreicht haben, der Kuchen aber noch nicht durch ist, decke ihn locker mit Alufolie ab.

Die Folie schirmt die Hitze ab und verhindert ein Verbrennen, während der Kuchen darunter in Ruhe fertig backen kann.

Backzeit variieren: Kenne deinen Ofen

Betrachte die angegebenen Backzeiten immer nur als Richtwerte.

Es ist entscheidend, deinen eigenen Ofen zu kennen, da die Temperaturen stark variieren können.

Verlasse dich immer auf die Stäbchenprobe, um den genauen Garpunkt zu bestimmen, und beobachte den Kuchen aufmerksam.

Ein Ofenthermometer kann helfen, die tatsächliche Temperatur zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

Back-Notfall? Häufige Probleme und schnelle Lösungen

Der Kuchen ist trocken: Was ist schiefgelaufen?

Ein trockener Kuchen ist oft die Folge von Überbacken oder einer zu geringen Flüssigkeitszufuhr.

Achte darauf, die Backzeit genau zu überwachen und die Stäbchenprobe nicht zu ignorieren.

Verwende die angegebenen Mengen an Milch und Eiern und stelle sicher, dass sie Raumtemperatur haben, um eine optimale Emulsion zu gewährleisten.

Ein zu langes Kneten des Teiges kann ebenfalls zu Trockenheit führen, da das Gluten zu stark entwickelt wird.

Meine Äpfel sind im Teig versunken oder matschig

Dieses Problem lässt sich durch unsere spezielle Apfelvorbereitung vermeiden.

Stelle sicher, dass die Apfelwürfel gründlich mit dem Mehl und Zimt ummantelt sind; das Mehl bindet die Feuchtigkeit und hilft, die Äpfel an ihrem Platz zu halten.

Wähle außerdem feste Apfelsorten, die ihre Struktur beim Backen gut behalten.

Wenn die Äpfel zu reif oder zu wässrig sind, kann auch das Mehl nicht mehr alles auffangen.

Streusel nicht knusprig oder zu hart

Nicht knusprige oder zu harte Streusel sind meist die Folge von zu warmer Butter oder zu langem Kneten.

Die Butter muss unbedingt eiskalt sein, damit die Streusel ihre krümelige Konsistenz erhalten.

Arbeite beim Vermengen der Streusel-Zutaten schnell und nur mit den Fingerspitzen oder einer Gabel, um die Butter nicht zu stark zu erwärmen.

Ein zu viel an Mehl kann die Streusel ebenfalls hart machen.

Der Kuchen ist innen noch roh, außen aber schon braun

Dies deutet oft darauf hin, dass die Ofentemperatur zu hoch ist oder der Kuchen nicht lange genug gebacken wurde.

Überprüfe die Temperatur deines Ofens eventuell mit einem Ofenthermometer.

Senke die Backtemperatur leicht und verlängere die Backzeit, wenn nötig, um ein gleichmäßiges Durchbacken zu ermöglichen.

Die Alufolie, wie bereits erwähnt, ist hier dein bester Freund, um die Oberfläche vor zu starker Bräunung zu schützen.

Deine Fragen, unsere Antworten: Alles rund um den Apfel-Streuselkuchen

Kann ich den Kuchen vorbereiten und später backen?

Ja, du kannst den Teig und die Streusel getrennt vorbereiten.

Den Teig kannst du, in der Form, abgedeckt bis zu einem Tag im Kühlschrank lagern. Lass ihn vor dem Backen etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen.

Die Streusel können in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank bis zu 2-3 Tage aufbewahrt oder eingefroren werden.

Am besten schmeckt der Kuchen jedoch, wenn er frisch gebacken wird.

Wie lagere ich den Apfel-Streuselkuchen am besten?

Der Apfel-Streuselkuchen bleibt in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur 2-3 Tage lang frisch und saftig.

Im Kühlschrank hält er sich sogar bis zu 5 Tage.

Du kannst ihn auch in Scheiben schneiden und einfrieren; gut verpackt hält er sich so bis zu 3 Monate.

Vor dem Servieren einfach bei Raumtemperatur auftauen lassen oder kurz erwärmen.

Kann ich andere Obstarten verwenden?

Absolut! Das Rezept ist sehr vielseitig.

Du kannst statt Äpfeln auch Birnen, Kirschen, Zwetschgen oder Beeren verwenden.

Achte jedoch darauf, dass sehr feuchte Früchte (wie Beeren) eventuell etwas mehr Mehl zum Ummanteln benötigen könnten, um die überschüssige Flüssigkeit zu binden und ein matschiges Ergebnis zu vermeiden.

Ist dieser Kuchen für Allergiker geeignet?

Mit einigen Anpassungen kann der Kuchen auch für Allergiker geeignet sein.

Für eine glutenfreie Variante kannst du Weizenmehl durch eine hochwertige glutenfreie Mehlmischung (mit Xanthan) ersetzen.

Für eine laktosefreie Version verwende laktosefreie Butter und Milch oder pflanzliche Alternativen wie Margarine und Hafermilch.

Beachte immer, dass Kreuzkontaminationen in der Küche bei starken Allergien ein Thema sein können.

Welche Beilagen passen zum Apfel-Streuselkuchen?

Dieser Saftiger Apfel-Streuselkuchen schmeckt pur schon himmlisch, lässt sich aber wunderbar mit verschiedenen Beilagen aufwerten.

Eine Kugel Vanilleeis oder ein Klecks Schlagsahne sind klassische Begleiter.

Auch eine selbstgemachte Vanillesauce harmoniert hervorragend mit dem fruchtig-würzigen Aroma des Kuchens.

Und natürlich ist eine gute Tasse Kaffee oder Tee der perfekte Partner für diesen Genussmoment.

Ein Stück Heimat: Warum dieser Kuchen immer begeistert

Der Apfel-Streuselkuchen ist mehr als nur ein Gebäck; er ist ein Stück Geborgenheit, ein Duft nach Zuhause, der Kindheitserinnerungen weckt.

Mit diesem Rezept haben wir nicht nur die häufigsten Herausforderungen – matschige Äpfel und trockene Krume – gemeistert, sondern einen Kuchen kreiert, der in jeder Hinsicht überzeugt.

Die Balance aus saftigem Teig, aromatischen Äpfeln und knusprigen Streuseln macht ihn zu einem wahren Gaumenschmaus.

Egal ob zum Sonntagskaffee, als Dessert oder einfach zwischendurch, dieser Saftiger Apfel-Streuselkuchen wird Ihre Liebsten begeistern und immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter zaubern.

Für noch mehr saftigen Genuss, probiere Saftiger Apfel-Streuselkuchen mit Karamell.

Backen Sie ihn mit Liebe, und genießen Sie jeden saftigen Bissen!

Als Nächstes

Wenn Sie Lust auf mehr Apfelgenuss haben, versuchen Sie diese ergänzenden Rezepte.

Apfel-Streuselkuchen

Rezept von Marie KobelGang: BackenKüche: DeutscheSchwierigkeit: hard
Portionen

1

Kastenform (ca. 10-12 Scheiben)
Vorbereitungszeit

25

Minuten
Kochzeit

1

Stunde 
Kalorien

450

kcal
Gesamtzeit

85

Minuten

Dieser Apfel-Streuselkuchen ist eine wahre Gaumenfreude! Dank spezieller Tipps für Teig und Äpfel gelingt er garantiert saftig und niemals matschig. Perfekt für die Kaffeetafel oder als Dessert.

Ingredients

  • Für den Teig:

  • 200g weiche Butter

  • 180g Zucker

  • 3 große Eier (Raumtemperatur)

  • 300g Weizenmehl Typ 405

  • 1 Päckchen Backpulver (ca. 16g)

  • 1 Prise Salz

  • 120ml Milch (Raumtemperatur)

  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt

  • Für die Füllung:

  • 3-4 mittelgroße Äpfel (z.B. Elstar, Braeburn), geschält, entkernt und gewürfelt (ca. 400g)

  • 1 Esslöffel Zitronensaft

  • 1 Esslöffel Mehl

  • 1 Teelöffel Zimt

  • Für die Streusel:

  • 100g kalte Butter

  • 150g Weizenmehl Typ 405

  • 70g Zucker

  • 1 Teelöffel Zimt

Directions

  • Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenform (ca. 25-30 cm) fetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen.
  • Für die Äpfel (Lösung für „nicht matschig“): Die geschälten und gewürfelten Äpfel sofort mit Zitronensaft vermischen, damit sie nicht braun werden. In einer separaten Schüssel die Apfelwürfel mit dem Esslöffel Mehl und dem Teelöffel Zimt gründlich vermischen. Das Mehl ummantelt die Apfelstücke, bindet überschüssige Feuchtigkeit während des Backens und verhindert, dass die Äpfel den Teig verwässern oder an den Boden sinken.
  • Für die Streusel: Alle Zutaten für die Streusel in einer Schüssel geben. Mit den Fingerspitzen oder einer Gabel schnell zu krümeligen Streuseln verarbeiten. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh. Beiseite stellen.
  • Für den Teig (Lösung für „saftig“): In einer großen Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, bis die Mischung hell und cremig ist (mindestens 3-5 Minuten). Das ist entscheidend für die lockere Textur und sorgt für eine saftige Krume. Die Eier einzeln unterrühren, dabei jedes Ei gut einarbeiten, bevor das nächste hinzugefügt wird. Vanilleextrakt unterrühren.
  • In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch in drei Teilen zur Butter-Ei-Mischung geben. Beginnt und endet mit der Mehlmischung. Nur so lange rühren, bis alles gerade eben kombiniert ist. Überrühren vermeiden, da dies den Kuchen zäh machen kann und die Saftigkeit beeinträchtigt.
  • Die vorbereiteten Apfelwürfel vorsichtig unter den Teig heben. Dabei behutsam vorgehen, damit der Teig nicht seine Luftigkeit verliert und die Apfelstücke gut verteilt sind.
  • Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und glattstreichen. Die Streusel gleichmäßig über dem Teig verteilen.
  • Den Kuchen im vorgeheizten Ofen für 50-60 Minuten backen. Macht eine Stäbchenprobe: Wenn kein feuchter Teig mehr am Holzstäbchen klebt, ist der Kuchen fertig. Bei Bedarf die Oberfläche gegen Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken, falls die Streusel zu dunkel werden.
  • Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, bevor ihr ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzt und vollständig abkühlen lasst. Genießen!

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